Fliegendes Spaghettimonster

Rollmopssondernudelmessekurzbericht

Rollmopssondernudelmessekurzbericht

Es ist alte Tradition, an Monsters Himmelfall zu essen, was uns das blaue Meer schenkt und Getränke zu trinken, die blau machen. Ein Rollmops hilft dann oft am nächsten Morgen. Deshalb hatte Elli Spirelli die Idee, zur Nudelmesse am nächsten Tag Rollmops zu servieren.

Wir waren gespannt, wie das ankommt.

Waren es nun die Rollmöpse, das gute Wetter oder der pure, vom Monster gelenkte Zufall, die Beteiligung war super. Aus allen Teilen der Republik kamen die Besucher, mit dem Auto, aber vor allem mit dem Rad.
Insgesamt waren es zehn Erwachsene und zwei Kinder. Fast jeder hat sich einen Rollmops geschnappt.

In der Kirche wurde es dann ziemlich knapp mit dem Platz. Wir mussten immer wieder mal die Positionen wechseln. 
Ansonsten lief alles wie immer: Lobpreisung der Reliquien, Glaubensbekenntnis, Gesang, Abendmahl und Monsterunser.

Kinder haben, je nach Entwicklungsstand, erst um das zwölfte Lebensjahr herum einen gewissen Sinn für Satire entwickelt. Deshalb waren wir nicht verwundert, dass die weniger begeistert aussahen.

Aber genau das war das Ziel des Vaters. Er wollte ihnen Religion vorstellen um dann im Nachgespräch zu erklären, wie die wirkt und warum wir solche Messen halten. 
Das könnte klappen.

Wie immer haben wir nach der Messe noch Fragen beantwortet. Dabei kam auch heraus, dass eines der Pärchen von ihrer Tochter, einer begeisterten Pastafari, angefixt wurde und nun unbedingt auch mal eine Messe erleben wollte. 

Des Monsters Wege sind unergründlich, aber meist sehr schön. 

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